Angebote für Eltern

Workshop "Ja, sprech ich denn chinesisch?!"
„Ja, sprech ich denn chinesisch?!“

Oder: Warum tut mein Kind nicht, was ich sage?!

 

 „Räum bitte auf!“ – keine Reaktion

 „Deckst du mal bitte den Tisch!“ – „Nein.“

  „Zieh eine Jacke an, es ist kalt!“ - „Mir ist nicht kalt.“

 

Wer kennt diese Situationen nicht, wenn die Kinder mal wieder nicht hören wollen?!

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Gelegenheit, sich mit anderen Eltern auszutauschen, und werden feststellen, dass die Erfahrungen in anderen Familien ähnlich sind. „Schön und gut ...“ werden Sie vielleicht denken, „... aber was kann ich dagegen tun?“ Genau darum wird es an zwei Abenden gehen, was sie tun können bzw. wie sie reagieren können. Sie werden verstehen, warum Kinder oft anders reagieren als Sie es erwarten, und sie haben die Möglichkeit, Handlungsalternativen kennen zu lernen.

Ziel soll es sein, zu erkennen, dass Eltern und Kinder die gleiche Sprache sprechen und dass der Familienalltag entspannter gestalten werden kann.

 

Dieser Workshop ist auch geeignet für größere Gruppen. Er besteht in der Regel aus zwei Einheiten mit einer Dauer von jeweils 2 Stunden oder einer Einheit von 4 Stunden und wird in Doppeldozentur angeboten.

Workshop "Bis hier hin und nicht weiter?!"

Workshop „Bis hier hin und nicht weiter?!“

Kinder testen überall und stets auf’s Neue Ihre Grenzen aus, so dass Sie als Eltern immer wieder gefordert sind, Ihren Kindern diese aufzuzeigen. Das fällt nicht immer leicht und ist oft sehr anstrengend. Sie möchten weder zu nachgiebig noch zu autoritär zu sein, und Sie möchten ihren Kindern eine verantwortungsvolle Orientierung geben.

Gerade bezogen auf das Thema Grenzen erleben jedoch viele Eltern eine große Unsicherheit ihrer eigenen Rolle. Diese Unsicherheit führt dann oft zu widersprüchlichen, halbherzigen und unklaren Hinweisen und Verhaltensweisen, die Kindern keine Orientierung geben, sondern sie verunsichern. Grenzen setzen erfordert aber auch und vor allem Klarheit und Standfestigkeit der Eltern. Gerade aus der Verunsicherung darüber, was richtig ist und was nicht, erleben wir heute oft eine große Hilflosigkeit vieler Eltern. Die Bereitschaft, Grenzen zu setzen, bedeutet für Eltern aber auch, den unangenehmen Teil der Erziehung zu übernehmen, sich u.U. auch mal unbeliebt zu machen und die Wut und den Ärger der Kinder auszuhalten.

 

Es gibt viele Eltern, die sich zugunsten ihrer Kinder aufopfern und unterordnen. Dadurch werden ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche hintenangestellt, eigene Grenzen werden nicht gespürt, gefühlt und gezogen. Aber: Nur wer sich selber Grenzen setzt und sie vorlebt, vermag anderen Grenzen zu setzen.

 

An zwei Abenden haben die Teilnehmerninnen und Teilnehmer die Gelegenheit, sich mit anderen Eltern auszutauschen und Handlungsalternativen kennen zu lernen, wie sie ihren Kindern Werte und Regeln des Zusammenlebens vorleben können, mit dem Bewusstsein, dass Grenzen Halt und Sicherheit geben, so dass sie ihren Familienalltag (wieder) entspannter gestalten können.

 

Dabei geht es sowohl um ihre eigenen Grenzen, als auch um Fragen, wie z.B.: Was ist der Unterschied zwischen Strafen und logischen Konsequenzen?, Was haben Regeln mit Grenzen zu tun? oder: Ist mein „nein!“ auch ein „nein“ oder eher ein „vielleicht“?

Dieser Workshop ist auch geeignet für größere Gruppen. Er besteht in der Regel aus zwei Einheiten mit einer Dauer von jeweils 2 Stunden oder einer Einheit von 4 Stunden und wird in Doppeldozentur angeboten.


Workshop "Eigene Bedürfnisse - Zeit und Stress"

„Eigene Bedürfnisse – Zeit und Stress“

Mütter und Väter müssen heutzutage vieles unter einen Hut bringen. Das verursacht oft Stress, und sie haben das Gefühl, gehetzt zu sein und keine Zeit zu haben.

 

Solche Aussagen, wie die folgenden, sind dann oft zu hören:

 

„Komm doch mal auf einen Kaffee vorbei!“

– „Das geht leider nicht, ich bin total im Stress!“

 „Wollen wir mal zusammen Joggen gehen?“

– „Tut mir leid, ich habe keine Zeit!“

 „Hast du das Buch schon gelesen?“

- „Nein, ich weiß gar nicht, wo mir der Kopf steht!“

 

Eltern haben bei diesem Workshop die Gelegenheit, sich mit anderen, denen es ähnlich geht, auszutauschen. Es geht an zwei Abenden darum, dass die Eltern sich bewusst machen, womit sie Ihre Zeit verbringen, was Ihnen Zeit raubt und wofür sie mehr Zeit benötigen. Dazu gehört natürlich auch, zu überlegen, was nicht nur alle anderen, sondern auch die Eltern selber für Bedürfnisse haben und wie sie es schaffen können, etwas für sich selbst zu tun. Weiterhin werden sie erfahren, was Stress ist, was er bewirkt und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt, damit die Eltern Ihren Alltag stressfreier gestalten können.

 

Dieser Workshop ist auch geeignet für größere Gruppen. Er besteht in der Regel aus zwei Einheiten mit einer Dauer von jeweils 2 Stunden oder einer Einheit von 4 Stunden und wird in Doppeldozentur angeboten.

Elterntraining

Elterntraining

Training zur Selbsterfahrung und Reflexion

Kinder zu begleiten und zu verantwortungsvollen Menschen zu erziehen, ist eine große Herausforderung. Eltern kommen dabei oft an ihre Grenzen und fragen sich, ob es nicht Wege gibt, den Alltag mit Kindern harmonischer und konfliktfreier zu gestalten.

Dieses Training unterstützt Eltern in ihrer täglichen Erziehungsarbeit. Jede Familie ist anders und benötigt individuelle Orientierungshilfen. Es gibt kein Patentrezept für alle. Deshalb wird im Training gemeinsam nach alternativen Verhaltensweisen und individuellen Lösungsmöglichkeiten gesucht. Das Erkennen eigener Stärken als Mutter oder Vater sowie Selbstsicherheit und Freude im Familienalltag zu gewinnen sind wesentliche Ziele des Kurses.

 

Themen:

Gute Mutter/guter Vater, Eigene Biographie, Werte und Ziele in der Erziehung, Entwicklung und Bedürfnisse der Kinder, Bedürfnisse der Eltern, Kommunikation, Grenzen, Konflikte, Loslassen

 

Dieses Training besteht in der Regel aus zehn Einheiten mit einer Dauer von jeweils 2,5 Stunden und wird in Doppeldozentur angeboten.

Kinderbetreuungskurs für "(Leih-)"Großeltern

Sind Sie Großeltern, die regelmäßig Ihre eigenen Enkel oder als „Leih“-Großeltern fremde Kinder betreuen? Sie kochen für die Kinder, holen sie vom Kindergarten oder der Schule ab, gehen mit ihnen spazieren, spielen mit ihnen, betreuen Sie bei den Hausaufgaben? Viele Mütter und Väter greifen gern auf Ihre großelterliche Unterstützung zurück, denn Sie verfügen über einen großen Schatz an Erfahrung und Wissen.

In diesem Kurs können Sie Ihr Wissen auffrischen und sich über Schwerpunkte und Themen der heutigen Erziehung  informieren, wie z. B. alters- und entwicklungsentsprechende Beschäftigung und Förderung der Kinder, Sprachförderung und gesunde Ernährung. Außerdem werden auch der Umgang mit Problemsituationen sowie Informationen zu Finanz-, Arbeitsrecht- und Steuerfragen, falls Sie die Hauptbetreuung Ihrer Enkel wg. der Berufstätigkeit der Eltern übernehmen, weitere Inhalte des Kurses sein.